Rheinsteig- Wochenende

08.05.2026

Von 8. – 10. Mai 2026 begaben wir uns auf eine dreitägige Tour zum Rheinsteig.

Von 8. – 10. Mai 2026 begaben wir uns auf eine dreitägige Tour zum Rheinsteig mit einem festen Quartier in der Jugendherberge Bad Honnef.

Karin Schubert hatte diese drei Tage Rheinsteig sehr klug konzipiert. Am Freitag, dem Anreisetag, starteten wir schon um 7.30 Uhr in Mönchengladbach in Fahrgemeinschaften. Unsere erste Wanderung führte uns von der Jugendherberge Bad Honnef aus Richtung Löwenburg durch eine herrliche Natur in variantenreichen Grüntönen, frisch leuchtendem Wald, in dem uns praktisch sofort Stille umfing. Alle Geräusche von Straßen, Flugzeugen oder dergleichen schienen weit weg.

Nach 3 Stunden bei schönem Wetter in dieser herrlichen Natur auf angenehmen Wegen mit teils beträchtlichen An- und Abstiegen erreichten wir die Ruine Löwenburg, die einen phantastischen Rundblick über das Rheintal und das Siebengebirge gestattet. Im Anschluss an den Mittagsimbiss auf dieser Ruine kehrten wir zu Kaffee und Kuchen im Löwenhof ein, der direkt unterhalb der Burgruine gelegen ist. Es war warm genug, um draußen zu sitzen, und so genossen wir die Einkehr mit Blick auf Obstwiesen und wundervolle Bäume. Über das Tretschbachtal ging es bergab zum Ortskern von Bad Honnef. Dort besichtigten wir die Pfarrkirche Sankt Johann Baptist, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen und ließen uns durch die nette Fußgängerzone mit reizvollen Geschäften treiben. Anschließend gingen wir an diesem Tag ein letztes Mal bergauf zurück zur Jugendherberge.

Dort checkten wir ein, hatten genügend Zeit zu duschen und uns frisch zu machen, uns in den Zimmern einzurichten, ein Glas zu trinken, bevor es um 18:30 Uhr das Abendessen gab.

Diese Jugendherberge ist hervorragend ausgestattet, sehr liebevoll eingerichtet mit großzügigen Zimmern, schön ausgestatteten Bädern mit Jeans Applikation und auch das trug zu einem wunderbaren dreitägigen Wanderausflug bei. Das Essen - im Hauptgericht vegetarisch und nicht vegetarisch angeboten – mit einem vielfältigen Salatbuffet und einem leckeren Nachtisch schmeckte hervorragend.

Anschließend saßen wir gemütlich zum Austausch zusammen bei Bier oder einem Glas leckeren Wein, bis wir gegen 22:00 Uhr auf unsere Zimmer gingen, denn der Tag hatte ja früh begonnen.

Der zweite Tag begann mit einem leckeren Frühstück. Nach einer intelligenten Autologistik angesichts einer unzuverlässigen DB starteten wir am Bahnhof von Unkel am Rhein unsere heutige Wanderung, die sehr abwechslungsreich durch verschiendenste Bereiche des Rheinsteigs führte; schmale Pfade mit beträchtlichen Steigungen wechselten sich ab mit breiten Waldwegen und durch die Orte führenden Wegabschnitten. Dieser Tag war geprägt von spektakulären Ausblicken auf den Rhein und seine Umgebung. Wir hatten eine wunderbare Fernsicht und konnten weit in die Eifel hineinschauen. Ein besonderes Highlight war die Erpelsley mit einem 270°-Rundblick gegenüber von Remagen mit dem Mahnmal der Brücke von Remagen. Das Wetter verwöhnte uns mit strahlendem Sonneneschein bei angenehmen 21° C. In Linz kehrten wir auf dem Marktplatz in ein schönes Eiscafé ein. Dann ging es weiter auf dem Rheinsteig bis nach Ariendorf. Wir passierten beeindruckende Burgen, die teils in privater Hand sind. Dort standen unsere Autos bereit. Wir fuhren zurück und genossen das gute Abendessen in der Jugendherberge. Anschließend saßen wir erneut in gemütlicher Runde zusammen.

An unserem letzten Tag hatten wir nur eine kürzere, sehr entspannte Tour von der Jugendherberge Bad Honnef nach Unkel. Auch diesmal wurden die Autos zunächst zum Zielpunkt in Unkel gebracht und dann ging es los. Der Weg war ausgesprochen entspannt mit wenig Auf und Ab. Angenehm breite Waldwege führten uns durch hohe Buchenwälder mit wunderschönen kleinen Flusstälern, deren Weite ahnen ließ, wieviel Wasser dort fließen kann. Einmal überflog uns relativ nah über unseren Köpfen ein Rotmilan. Ansonsten hielt sich die Tierwelt gut verborgen im Gebüsch; was angesichts der Unterhaltung von 10 Personen nicht weiter verwunderlich war.
Zur Mittagszeit erreichen wir Unkel, kehrten dort gemütlich ein als Abschluss unseres dreitägigen Ausflugs. Wir holten dann das letzte Auto wieder an der Jugendherberge ab und hatten eine störungsfreie Rückfahrt nach Mönchengladbach.

Es waren herrliche, abwechslungsreiche 3 Wandertage auf diesen Etappen des Rheinsteigs im Kreis einer harmonischen, fröhlichen und entspannten Gruppe unter der kundigen Leitung von Karin, der von Herzen zu danken ist für die hervorragende Planung und Durchführung.